Wie alles begann

Schon als Kind hätte ich am liebsten im Zoo gewohnt. Ich hatte (und habe es immer noch) ein riesengroßes Herz für alle Tiere. Vom Regenwurm bis zum Elefanten.
Doch in meiner Jugend musste ich mich leider mit einer Katze und einem Vogel zufrieden geben.
Schon damals war klar: wenn ich groß bin, kauf ich mir ganz viele Tiere und lebe wie Pippi Langstrumpf --> ein Haus mit Garten und alle meine Tiere um mich rum.

Mit 18 Jahren kam ich dann zum Hund, wie die Jungfrau zum Kind: ein Bekannter von mir züchtete deutsche Schäferhunde. Bei einem Wurf wurde ein Baby von der Mutter nicht angenommen, und wäre verhungert. Mein Herz drohte zu zerbrechen. Meine SarahNatürlich nahm ich das Baby zu mir und zog es mit der Flasche groß. Wider alle Vorhersagen entwickelte sich das Baby zu einem wunderschönen, gesunden, großen Hund --> meine Sarah. Sie war zuverlässig und anhänglich. Mit ihr arbeitete ich auf dem Hundeplatz und absolvierte SchH I und SchH II und BH. Mit 20 Jahren bekam ich mein erstes eigenes Pferd. Eine Stute, Laila, vom Tierschutz, halb verhungert. Sarah und Laila freundeten sich Sarah mit meinen Kükensofort an und nach einem halben Jahr war Laila wieder reitbar. Wir drei unternahmen viele lange Ritte in der Natur. So kam ich auch zum Wanderreiten, was bis heute meine große Leidenschaft ist. In meinMeine Laila Leben kamen nach und nach Katzen, Hasen, Vögel, Frettchen und Meerschweinchen. 1990 dann mein Mann Stefan, der meine Tierliebe und Naturverbundenheit mit mir teilt. Er brachte Mischlingshündin Tina mit.
1991 starb Sarah, ein unendlicher Verlust.
Janosch1992 und 1994 wurden unsere Töchter Maike und Mira geboren und Janosch, ein altdeutscher Schäferhund, kam zu uns. 1997 musste Janosch leider eingeschläfert werden --> tiefe Trauer in uns allen.



Nun die Überlegung:
ein großer Hund sollte zu unserer Familie gehören, aber kein Schäferhund mehr!
 

Ein großer Hund mit langem Fell sollte es sein.
 
--> Aber er sollte keine Haare verlieren.
Er sollte uns beschützen, und unser Gelände bewachen.
 
--> Aber trotzdem Kinderlieb sein und ein freundliches Wesen haben.
Er sollte am Pferd und am Fahrrad mitlaufen können.
 
--> Aber nicht jagen, und auch mal mit weniger Auslauf zufrieden sein.
Er sollte lernfreudig und intelligent sein.
 
--> Aber ausgeglichen und ruhig in der Wohnung.

Gibt es überhaupt eine Hunderasse, die diesen hohen Ansprüchen gerecht wird???

Unter allen Hunderassen der Welt... eine einzige:
 

Der Bouvier des Flandres


Der Bouvier des Flandres.


Wir fanden einen Züchter ganz in unserer Nähe, der zufällig einen Wurf erwartete. Im Oktober 1997 erblickte unsere Dascha vom Haus Löstertal das Licht der Welt.
Wir durften unseren Welpen ganz oft besuchen und schon damals war uns allen klar......
wir würden auch züchten!
Dascha erfüllte und übertraf all unsere Vorstellungen und Wünsche. Ein Bouvier hat wirklich menschliche Züge, kann von den Augen ablesen und fühlen, was wir denken. Dascha gewann mehrere Titel (siehe unsere Bouviers) und wir bekamen 1999 die Zuchtzulassung und die Zwingerregistrierung "von der Dörrau).
Im April 2000 wurde Dascha von Valko von der Lentjeshöve gedeckt.
Im Juni 2000 unser erster Wurf...... endlich!
Es war sehr schwer, uns von den Welpen zu trennen, deshalb blieb ein Welpe bei uns -->

Asta von der Dörrau

Es folgten zwei weitere Würfe.
2005 erhielt unsere Asta ihre Deckzulassung. Sie brachte ihre ersten Welpen zur Welt.

Im Dezember 2006 wurde Asta von Rhodos von Bouvier Topline gedeckt. An Faschingsonntag war es dann soweit. Leider nicht ohne Komplikationen. Wir verbrachten den ganzen Tag in der Tierklinik und fuhren am späten Abend mit acht gesunden Welpen nach Hause mit der Gewissheit, dass noch mindestes zwei zur Welt kommen müssen.

Total erschöpft freuten wir uns dann letztlich über zehn proppe Welpen.

Die Geburt hatte Asta sehr mitgenommen, und sie brauchte einige Tage, um wieder fit zu werden.

Aus diesem Wurf wollten wir eine Hündin behalten…… doch welche?

Unsere Wahl fiel auf Eschley. Sie ist inzwischen zu einer super schönen Hündin herangewachsen. Sie hat alle Ausstellungen mit V1 bestanden, und besitzt seit Februar 2009 ihre Zuchtzulassung. Wenn alles gut läuft, wird sie im April gedeckt, und wir erwarten im Sommer ihre Babys.

Leider gibt es auch traurigen Nachrichten:
Von Asta und Tina mussten wir uns im gleichen Jahr (2008) verabschieden. Tina wurde fast fünfzehn Jahre, Asta leider nur acht. Diese Tatsache hielt unsere Freude über Eschley’s Erfolge in Grenzen. Aber auch der Abschied gehört zum Leben……

Im Herbst 2008 kam dann wieder Sonnenschein in unser Zuhause. Rocky, ein kleiner Malteser Shi Tzu Mischling schlich sich im nu in unsere Herzen. Mit seinen drei Kilo Körpergewicht ist er leichter als unsere Katzen und als Winzling trotzdem ganz groß. Als lebendiger Schmuseteddy genießt er Narrenfreiheit bei allen Zwei- und Vierbeinern.

wird fortgeführt......